Wiener Börse (Eröffnung) - ATX am Vormittag etwas höher

Wien - Die Wiener Börse ist am Montag mit höherer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.642,88 Punkten nach 2.637,85 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Plus von 5,03 Punkten bzw. 0,19 Prozent.

Nach etwas höheren Gewinnen in den ersten Handelsminuten verlor der Wiener Leitindex in weiterer Folge etwas an Höhe. Börsianer verwiesen auf Unsicherheit und Gewinnmitnahmen von Anlegern vor der Fed-Sitzung und den BIP-Zahlen aus den USA am Mittwoch. Schlechte Nachrichten gab es unterdessen einmal mehr aus China: Dort macht die jüngst schwächelnde Industrie weniger Gewinn. Im ersten Quartal fiel er binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent auf umgerechnet 186 Mrd. Euro.

Katerstimmung herrscht bei den Investoren auch weiterhin mit Hinblick auf den Infight zwischen den EU-Finanzministern und Yanis Varoufakis, dem griechischen Amtsinhaber, bei deren informellen Treffen am vergangenen Freitag im lettischen Riga. Varoufakis lamentierte, von seinen Kollegen teils auch persönlich angegriffen worden zu sein, laut Bloomberg als "Zeitverschwender, Zocker und Amateur". Nun berichtet die Financial Times, dass Griechenlands Premier Alexis Tsipras seinen Finanzminister womöglich bald austauscht, um die Wogen mit den europäischen Gläubigern zu glätten.

An der Wiener Börse blieben wesentliche Unternehmensmeldungen vorerst Mangelware, Lenzing notierten ex Dividende bei 59,23 Euro und damit als rein rechnerisches Schlusslicht. Positiv verlief der Vormittagshandel für OMV (plus 0,95 Prozent), Immofinanz (plus 0,76 Prozent) und Erste Group (plus 0,43 Prozent).

Der ATX Prime notierte bei 1.324,53 Zählern und damit um 0,21 Prozent oder 2,71 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 16 Titel mit höheren Kursen, 18 mit tieferen und zwei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 700.210 (Vortag: 928.004) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 28,937 (22,63) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

Zins- und Währungsprognose: Ökonomen sehen steigende Zinsen

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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US-Börsen starten zur Eröffnung durch

Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus