Wiener Börse (Eröffnung) - ATX im Frühhandel fest

Wien - Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im Frühhandel mit festerer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.530,66 Punkten nach 2.504,49 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein klares Plus von 26,17 Punkten bzw. 1,04 Prozent.

Nach dem gestrigen Eurogruppentreffen bleiben die Anleger bezüglich der griechischen Schuldenkrise weiter optimistisch eingestellt. Zwar kam es bei dem Sondergipfel zu keiner Einigung, jedoch gab es in einigen Punkten eine Annäherung zwischen der griechischen Regierung und den Geldgebern. Die Verhandlungen sollen bereits morgen fortgesetzt werden.

Datenseitig stehen heute die vorläufigen europäischen PMI-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe sowie der französische INSEE-Geschäftsklimaindex auf der Agenda. In den USA wird sich die Aufmerksamkeit am Nachmittag vor allem auf die Auftragseingänge langlebiger Güter im Mai richten.

An die Spitze im ATX setzten sich im Frühhandel Immofinanz (plus 3,39 Prozent auf 2,29 Euro). Ebenfalls gesucht waren Bankwerte. Raiffeisen zogen um klare 1,90 Prozent auf 13,98 Euro an, Erste Group stiegen um vergleichsweise moderate 0,62 Prozent auf 26,83 Euro. Bereits zum Wochenstart kletterten beide Bankwerte gestützt von der Hoffnung auf eine Einigung mit Griechenland steil bergauf.

Auch die beiden Öltitel OMV (plus 1,67 Prozent auf 25,60 Euro) und Schoeller-Bleckmann (plus 0,99 Prozent auf 64,28 Euro) rangierten im grünen Bereich. Das Schlusslicht bildeten dagegen die seit gestern im Wiener prime market notierenden Aktien der Cross Industries mit minus 4,09 Prozent auf 2,58 Euro.

Zweitschwächster Wert war Valneva mit minus 2,03 Prozent auf 3,86 Euro. Die Biotechfirma hat ihre bisherige Marketing- und Vertriebsvereinbarung mit GSK gekündigt und übernimmt nun das Marketing und den Vertrieb seines Reiseimpfstoffs Ixiaro gegen Japanische Enzephalitis selbst. Von diesem Schritt erwartet sich Valneva eine "signifikante Verbesserung" der Umsatzmarge und der Profitabilität von Ixiaro ab 2016.

Der ATX Prime notierte bei 1.276,44 Zählern und damit um 0,90 Prozent oder 11,44 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 24 Titel mit höheren Kursen, zehn mit tieferen und zwei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 1.376.003 (Vortag: 1.161.659) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 29,789 (35,39) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018