Wiener Börse (Einheitswerte) - Cleen Energy stürzt 19 Prozent ab

Wien (APA) - Bei den im standard market auction der Wiener Börse gelisteten Aktien sind am Dienstag drei Kursgewinnern zwei -verlierer und vier unveränderte Titel gegenüber gestanden. Meistgehandelte Titel waren Oberbank-Stämme mit 1.600 Aktien (Einfachzählung).

Die Tagesgewinner bei den Aktien im standard market auction waren Wiener Privatbank mit plus 4,58 Prozent auf 13,70 Euro (356 Aktien), BKS-Bank-Vorzüge mit plus 0,56 Prozent auf 17,90 Euro (356 Aktien) und BKS-Bank-Stämme mit plus 0,53 Prozent auf 19,00 Euro (550 Aktien).

Die größten Verlierer waren Cleen Energy mit minus 18,64 Prozent auf 1,79 Euro (550 Aktien) und Gurktaler-Vorzüge mit minus 6,47 Prozent auf 6,50 Euro (60 Aktien). Cleen Energy hatte am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt, dass es im Jahresabschluss zum 31.12.2017 einen Verlust in Höhe des halben Grundkapitals gibt. Das sind rund 1,8 Mio. Euro - das Grundkapital beläuft sich laut Bilanz per 31.12.2016 auf 3,57 Mio. Euro.

Der Abschlussprüfer des Unternehmens hatte erst wenige Tage zuvor gewarnt, dass wegen einer angespannten Liquiditätssituation das Aus drohe.

Im mid market stiegen D-W-H Deutsche Werte Holding um 0,98 Prozent auf 4,12 Euro (15.416 Stück) und wurden damit erstmals seit ihrem Wechsel in das Segment am gestrigen Montag gehandelt. Zuvor notierten sie seit 7. Dezember 2017 im Segment Dritter Markt.

Daneben fielen Sanochemia um 7,96 Prozent auf 2,08 Euro (1.000 Stück). In den übrigen Werten kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz