Wiener Börse: ATX am Vormittag fester

Wien - Die Wiener Börse ist am Montag mit fester Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.488,43 Punkten nach 2.464,97 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Plus von 23,46 Punkten bzw. 0,95 Prozent.

Nach den Kursverlusten zu Wochenschluss befindet sich der heimische Leitindex damit wieder auf Erholungskurs. Für Unterstützung sorgten gute Vorgaben aus Übersee. In Spanien hat sich außerdem der Rückgang der Verbraucherpreise abgeschwächter. Weiter im Fokus bleibt allerdings auch der Streit um die Reformliste der griechischen Regierung. Am Wochenende hatten dreitägige Verhandlungen über die Liste kein Ergebnis gebracht.

In Wien haben CA Immo und O1 Group rechtliche Schritte gegen Immofinanz-Konzernchef Eduard Zehetner angekündigt. Dieser hatte ihnen in einem Interview am Wochenende vorgeworfen, sich beim derzeit laufenden Übernahmeangebot nicht an Gesetze zu halten. CA Immo und Immofinanz liefern sich derzeit ein heftiges Beteiligungsgefecht. Beide Konzerne wollen beim jeweils anderen Anteile erringen. Im Frühhandel notierten die Papiere der Immofinanz um 1,36 Prozent höher bei 2,75 Euro, während CA Immo um 0,69 Prozent auf 17,53 Euro stiegen.

Aufwärts ging es auch für die Anteilsscheine der OMV, die im Frühhandel 0,77 Prozent auf 25,60 Euro zulegten. Am Freitag ist bekannt geworden, dass Rainer Seele der neue Konzernchef der OMV wird. Er leitete bisher das deutsche BASF-Tochterunternehmen Wintershall. In einem Kommentar der Schweizer Großbank UBS vom Montag heißt es, Seele habe das "richtige Profil für den Job".

Die Titel der Raiffeisen Bank International (RBI) wiederum gewannen 1,71 Prozent auf 11,61 Euro. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben ihre Gewinnschätzungen für die Aktie angepasst. Das kürzlich gestartete Umstrukturierungsprogramm zur Reduzierung der risikogewichteten Aktiva (RWA) sei der Schlüssel zu einer erfolgreichen Performance, heißt es in der Studie.

Der ATX Prime notierte bei 1.252,33 Zählern und damit um 0,84 Prozent oder 10,46 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 23 Titel mit höheren Kursen, neun mit tieferen und zwei unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 694.041 (Vortag: 698.137) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 21,774 (22,71) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen