Wiener Börse startet tiefer, ATX nach schwachen US-Vorgaben -0,52%

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag im Frühhandel schwächer tendiert. Deutliche Kursverluste an der Wall Street am Vorabend drückten europaweit merklich auf die Kurse.

Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.510,26 Zählern um 13,14 Punkte oder 0,52 Prozent unter dem Mittwoch-Schluss (2.523,40). Bisher wurden 968.882 (Vortag: 248.862) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Ans untere Ende der Kursliste rutschten am heimischen Markt AT&S mit einem Abschlag von 5,93 Prozent. Technologiewerte standen bereits an der New Yorker Börse stark unter Druck. Palfinger sackten dahinter um 3,76 Prozent ab. Die Lenzing-Anteilsscheine setzten die jüngste Kurstalfahrt mit einem Minus von 3,01 Prozent fort. Die Buwog-Titel bauten ein Minus von 2,64 Prozent.

Die Ölpreise sprangen um mehr als fünf Prozent in die Höhe, nachdem sich der Konflikt im Jemen verschärft hatte. Von der Ölpreisentwicklung profitierten die Ölaktien Schoeller-Bleckmann (plus 1,80 Prozent) und OMV (plus 1,73 Prozent).

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich

Wien/Linz (APA) - Die Einvernahme des Hauptangeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) im Korruptionsprozess rund um die Buwog-Privatisierung und den Linzer Terminal Tower hat sich heute, Dienstagvormittag, auf Grassers Geldgeschäfte rund um 500.000 Euro konzentriert. Grasser gibt an, er habe das Geld von seiner Schwiegermutter zur Veranlagung bekommen.
 

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Grasser-Prozess - Richterin forscht zu Geldgeschäften Grassers nach

Wolfsburg (APA/dpa) - Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr erstmals mehr als 5,5 Millionen Fahrzeuge weltweit an seine Kunden ausgeliefert. Das entsprach einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni stiegen die Verkaufszahlen um 4,1 Prozent gegenüber dem Einzelmonat 2017 auf insgesamt 958.600 Neuwagen, wie das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mitteilte.
 

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Bester Halbjahres-Absatz für VW-Konzern in der Unternehmensgeschichte