Wiener Börse startet fester - ATX 0,5 Prozent im Plus

Der Wiener Aktienmarkt ist am Freitag mit kleinen Gewinnen in den Handel gestartet. Der heimische Leitindex ATX notierte gegen 9.30 Uhr mit 2.140,35 Zählern um 10,9 Punkte oder 0,51 Prozent über dem Donnerstag-Schluss (2.129,45). Bisher wurden 344.734 (Vortag: 325.389) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

An andern Märkten in Europa ging es im Frühhandel noch deutlicher nach oben. Für gute Stimmung an den Börsen sorgte die überraschende Entscheidung der japanischen Notenbank, Negativzinsen einzuführen.

Zu den Aktien im Fokus zählten in Wien OMV. Der Ölkonzern OMV musste wegen des dramatischen Öl- und Gaspreisverfalls auch im vierten Quartal 2015 eine Milliardenabschreibung verbuchen. Insgesamt machen die Wertminderungen der Assets in den Bereichen Produktion und Entwicklung sowie Exploration 1,5 Mrd. Euro aus, teilte der Konzern in der Früh mit. Die OMV-Aktie reagierte kaum auf die Meldung und notierte bis dato mit einem kleinen Minus von 0,38 Prozent bei 23,41 Euro. Andere Ölwerte in Europa konnten angesichts steigender Ölpreise am Freitag zulegen.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig