Wiener Börse startet fester - ATX 0,5 Prozent im Plus

Der Wiener Aktienmarkt ist am Freitag mit kleinen Gewinnen in den Handel gestartet. Der heimische Leitindex ATX notierte gegen 9.30 Uhr mit 2.140,35 Zählern um 10,9 Punkte oder 0,51 Prozent über dem Donnerstag-Schluss (2.129,45). Bisher wurden 344.734 (Vortag: 325.389) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

An andern Märkten in Europa ging es im Frühhandel noch deutlicher nach oben. Für gute Stimmung an den Börsen sorgte die überraschende Entscheidung der japanischen Notenbank, Negativzinsen einzuführen.

Zu den Aktien im Fokus zählten in Wien OMV. Der Ölkonzern OMV musste wegen des dramatischen Öl- und Gaspreisverfalls auch im vierten Quartal 2015 eine Milliardenabschreibung verbuchen. Insgesamt machen die Wertminderungen der Assets in den Bereichen Produktion und Entwicklung sowie Exploration 1,5 Mrd. Euro aus, teilte der Konzern in der Früh mit. Die OMV-Aktie reagierte kaum auf die Meldung und notierte bis dato mit einem kleinen Minus von 0,38 Prozent bei 23,41 Euro. Andere Ölwerte in Europa konnten angesichts steigender Ölpreise am Freitag zulegen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen