Wiener Börse startet leichter - ATX gibt 0,15 Prozent ab

Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch mit leichten Kursverlusten begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.288,85 Zählern um 3,44 Punkte oder 0,15 Prozent unter dem Dienstag-Schluss (2.292,29). Bisher wurden 261.943 (Vortag: 431.863) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Mit Jahreszahlen rücken conwert und Lenzing in den Fokus. Der Immobilienkonzern conwert hat 2015 zahlreiche Häuser in nicht so guten Lagen abgestoßen. In Folge sanken zwar die Vermietungserlöse, der Umsatz und das operative Ergebnis dagegen legten stark zu. Unterm Strich stand ein Gewinn von 83,3 Mio. Euro, nach einem Verlust im Vorjahr. Die Aktien starteten unverändert bei 13,57 Euro in den Handel.

Dagegen zogen die Lenzing-Titel mit plus 4,76 Prozent auf 68,72 Euro an die Spitze der Wiener Kurstafel. Der Faserhersteller hat dank Sparpaket und Umsatzwachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 wieder einen Jahresüberschuss von plus 124 Mio. Euro erwirtschaftet, nach einem Verlust von 14,2 Mio. Euro 2014. Die Dividende soll nun auf zwei Euro je Aktie verdoppelt werden.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia