Wiener Börse startet klar schwächer - ATX minus 3,31 Prozent

Wien (APA) - Der Wiener Aktienmarkt hat am Montag im Frühhandel deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.239,53 Zählern um 76,65 Punkte oder 3,31 Prozent unter dem Freitag-Schluss (2.316,18). Bisher wurden 812.686 (Vortag: 698.991) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Auch das europäische Börsenumfeld startete angesichts der Sorgen um den Zustand der chinesischen Wirtschaft sowie der anhaltenden Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten einheitlich sehr schwach in die neue Handelswoche. Zu den größten Verlierern in Wien zählten kurz nach Handelsbeginn Polytec, die um 10,51 Prozent auf 6,72 Euro abrutschten. Lenzing büßten 7,80 Prozent auf 54,97 Euro ein.

Unter den Indexschwergewichten mussten Andritz ein Minus von 7,72 Prozent auf 40,01 Euro verdauen und voestalpine gaben 5,07 Prozent auf 31,83 Euro ab. Bei den Bankwerten zeigten sich Erste Group 2,60 Prozent tiefer bei 25,33 Euro und Raiffeisen notierten 3,79 Prozent im Minus bei 11,94 Euro.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma