Wiener Börse startet höher - ATX gewinnt 0,36 Prozent

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwoch im Frühhandel etwas höher tendiert . Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.528,22 Zählern um 9,17 Punkte oder 0,36 Prozent über dem Dienstag-Schluss (2.519,05). Bisher wurden 227.062 (Vortag: 639.403) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Vor dem wichtigen Treffen der Finanzminister der Eurostaaten am Abend herrscht an den Aktienmärkten vorsichtiger Optimismus. Die Minister treffen sich in Brüssel, um ein neues Reformpaket für Griechenland zu finalisieren. Überraschend reist auch Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras an.

Auf Unternehmensseite gab es an der Wiener Börse vor allem die Zahlenvorlage von Zumtobel zu vermelden. Der Vorarlberger Leuchtenkonzern hat es im Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende April) zurück in die Gewinnzone geschafft. Das Jahresergebnis drehte mit 11,9 Mio. Euro ins Plus. Im Eröffnungshandel stiegen die Aktien von Zumtobel um 1,27 Prozent auf 25,07 Euro.

Ölwerte eröffneten nach klaren Gewinnen am Vortag uneinheitlich. Während die Papiere der OMV um 0,88 Prozent auf 25,81 Euro stiegen, fielen die Anteilsscheine von Schoeller-Bleckmann 0,58 Prozent auf 65,34 Euro.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"