Wiener Börse startet freundlich - ATX gewinnt 0,30 Prozent

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat am Montag im Frühhandel freundlich tendiert. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.576,47 Zählern um 7,71 Punkte oder 0,30 Prozent über dem Freitag-Schluss (2.568,76). Bisher wurden 431.141 (Vortag: 541.618) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Im Streit um ein weiteres Hilfspaket für Griechenland macht sich wieder etwas Hoffnung breit. Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger kann sich eine Einigung noch in dieser Woche vorstellen. In Sachen Konjunkturdaten stehen zu Wochenbeginn Einkaufsmanagerindizes für die Industrie in verschiedenen europäischen Staaten am Programm.

In Wien rückte unterdessen die Porr in den Mittelpunkt. Der Baukonzern hat am Vorabend Geschäftszahlen für das erste Quartal 2015 vorgelegt und einen geringeren Verlust bei stagnierenden Umsätzen berichtet. Im Eröffnungshandel notierte die Porr-Aktie um 0,90 Prozent tiefer bei 59,35 Euro.

Im Spitzenfeld des prime market erholten sich die Papiere der Immofinanz etwas von ihren deutlichen Verlusten am Freitag und gewannen 1,24 Prozent auf 2,46 Euro. Zu Wochenschluss hatte die Aktie klar verloren, nachdem sie Marktteilnehmern zufolge aus einem Index MSCI Austria gefallen war.

Hongkong/Peking (APA/Reuters) - Der chinesische Google-Rivale Baidu will laut informierten Kreisen seinen Videodienst iQiyi in den USA an die Börse bringen. Der Schritt könnte schon nächstes Jahr erfolgen, sagte ein Insider am Dienstag. Die Online-Videothek im Stil von Netflix könnte mit 8 bis 10 Mrd. Dollar (8,4 Mrd. Euro) bewertet werden, hatte Bloomberg unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet.
 

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Internetriese Baidu plant US-Börsengang für Videodienst - Kreise

Wien (APA) - Das Bundeskriminalamt (BK) hat am Dienstag vor einer neu adaptierten Betrugsmasche gewarnt. Dabei kontaktieren Betrüger telefonisch Mitarbeiter in Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen und fordern die Codes von Bitcoin-Ladebons. Bitcoin ist eine Kryptowährung, ein digitales Zahlungsmittel. Bisher waren Telefonwertkarten und Bons für Online-Prepaid-Zahlungsmittel im Visier der Täter.
 

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Betrüger fordern Bitcoin-Ladebons: Polizei warnt vor Betrugsmasche

Brüssel/Luxemburg (APA) - Geschäftsreisen in der EU sind von 2007 bis 2015 um 43,7 Prozent zurückgegangen. Eurostat teilte am Dienstag mit, dass die Zahl der Geschäftsreisen von 206 Mio. im Jahr 2007 auf 116 Mio. im Jahr 2015 gesunken ist. Ursache war neben der Wirtschafts- und Finanzkrise mit geringeren Reisebudgets von Firmen auch die technische Entwicklung bei der Kommunikation.
 

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Geschäftsreisen in der EU gingen 2007-2015 um 43,7 Prozent zurück