Wiener Börse startet freundlich - ATX gewinnt 0,40 Prozent

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat am Montag mit freundlicher Tendenz eröffnet. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.596,64 Zählern um 10,31 Punkte oder 0,40 Prozent über dem Donnerstag-Schluss (2.586,33). Bisher wurden 307.324 (Donnerstag: 657.898) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Zu Beginn der Handelswoche stehen Stimmungsindikatoren aus der Industrie am Programm: Veröffentlicht werden Einkaufsmanagerindizes aus dem Euroraum. Den Anfang machte Spanien. Mit 54,2 Punkten blieb der Index etwas unter den Erwartungen, allerdings klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Am Vormittag folgen unter anderem noch Daten aus Italien und Deutschland.

Auf Unternehmensseite blieb es in Wien bisher ruhig. Nach klaren Kursgewinnen am Donnerstag notierten die beiden Bank-Aktien im ATX nun uneinheitlich: Raiffeisen legten 0,33 Prozent auf 15,04 Euro zu, während es für Erste Group 0,32 Prozent auf 25,30 Euro abwärts ging.

Gut nachgefragt zeigten sich im Eröffnungshandel Industriewerte. Voestalpine stiegen um 1,42 Prozent auf 37,95 Euro. RHI legten 1,13 Prozent auf 25,98 Euro zu. Andritz gewannen 0,69 Prozent auf 52,56 Euro.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen