Wiener Börse startet fester - ATX gewinnt 0,95 Prozent

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat am Dienstag im Frühhandel fester tendiert. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.633,04 Zählern um 24,74 Punkte oder 0,95 Prozent über dem Montag-Schluss (2.608,30). Bisher wurden 277.352 (Vortag: 453.570) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Angetrieben wurde der Leitindex von guten Vorgaben aus Übersee und der Hoffnung auf eine lockere Geldpolitik in China. Am Sonntag hatte die chinesische Notenbank angekündigt, ihren Mindestreservesatz um einen Prozentpunkt senken zu wollen.

Unter den Einzelwerten übernahmen Raiffeisen mit plus 2,14 Prozent auf 15,51 Euro erneut die Spitze der Kurstafel. Dahinter zogen CA Immo 1,68 Prozent auf 16,93 Euro an. Erste Group verbesserten sich 1,41 Prozent auf 24,42 Euro.

OMV verloren hingegen leicht um 0,02 Prozent auf 28,38 Euro. Schwächer Wert im prime market waren Semperit mit minus 0,65 Prozent auf 42,92 Euro.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma