Wiener Börse startet etwas höher - ATX plus 0,11 Prozent

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch mit etwas höherer Tendenz begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.630,91 Zählern um 2,77 Punkte oder 0,11 Prozent über dem Dienstag-Schluss (2.628,14). Bisher wurden 567.386 (Vortag: 789.240) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Zur Wochenmitte rückt die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Überraschungen oder neue Beschlüsse werden von Marktteilnehmern aber nicht erwartet.

In Wien legte Rosenbauer seinen Geschäftsbericht für 2014 vor. Der Feuerwehrausrüster hat im vergangenen Jahr aufgrund gestiegener internationaler Lieferungen einen höheren Gewinn und einen Rekordumsatz eingefahren. Das Periodenergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Jahr davor um 19 Prozent auf 36,7 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 784,9 Mio. Euro. Der Dividendenvorschlag beträgt 1,2 Euro. Die Papiere starteten um 1,02 Prozent leichter bei 81,60 Euro.

UNIQA-Aktien legten dagegen 0,46 Prozent auf 9,20 Euro zu. Bei der UNIQA Group ist 2014 der Embedded Value - die Summe der Bestandswerte der Versicherungsverträge samt den künftigen Erträgen daraus - leicht gesunken von 4,217 auf 4,201 Mrd. Euro. Die Neugeschäftsmarge verringerte sich auf 1,7 (2,2) Prozent.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma