Wiener Biotech-Firma Marinomed prüft Börsengang

Wien (APA/Reuters) - Das österreichische Biotech-Unternehmen Marinomed erwägt zur weiteren Finanzierung seines Wachstums den Gang an die Wiener Börse. "Wir prüfen aktuell unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten, unter anderem auch einen Börsengang", sagte Firmenchef Andreas Grassauer am Mittwoch.

Marinomed entwickelt auf Basis patentgeschützter Technologieplattformen Produkte im Bereich Atemwegs- und Augenerkrankungen. Bisher habe die biopharmazeutische Firma mit Sitz in Wien zwei Plattformen aufgebaut: die Carragelose-Plattform und die Technologieplattform Marinosolv.

Die Plattform Carragelose werde bereits in sechs verschiedenen Produkten gegen virale Infektionen der Atemwege eingesetzt. Die Produkte würden über Partner vertrieben. Mit der Plattform Marinosolv sei es hingegen möglich, die Wirksamkeit schwer löslicher Wirkstoffe zu verbessern. Das Leitprodukt Budesolv stehe vor einer pivotalen Phase-III-Zulassungsstudie, teilte die Firma mit.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte