Wiener Biotech-Firma Marinomed prüft Börsengang

Wien (APA/Reuters) - Das österreichische Biotech-Unternehmen Marinomed erwägt zur weiteren Finanzierung seines Wachstums den Gang an die Wiener Börse. "Wir prüfen aktuell unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten, unter anderem auch einen Börsengang", sagte Firmenchef Andreas Grassauer am Mittwoch.

Marinomed entwickelt auf Basis patentgeschützter Technologieplattformen Produkte im Bereich Atemwegs- und Augenerkrankungen. Bisher habe die biopharmazeutische Firma mit Sitz in Wien zwei Plattformen aufgebaut: die Carragelose-Plattform und die Technologieplattform Marinosolv.

Die Plattform Carragelose werde bereits in sechs verschiedenen Produkten gegen virale Infektionen der Atemwege eingesetzt. Die Produkte würden über Partner vertrieben. Mit der Plattform Marinosolv sei es hingegen möglich, die Wirksamkeit schwer löslicher Wirkstoffe zu verbessern. Das Leitprodukt Budesolv stehe vor einer pivotalen Phase-III-Zulassungsstudie, teilte die Firma mit.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018