Wiener Ankerbrotfabrik: Expedithalle wird für drei Mio. Euro saniert

Die Expedithalle am Kulturareal der früheren Ankerbrotfabrik in Wien-Favoriten hat einen neuen Eigentümer. Die Expedithalle Verwaltungs GmbH - eine 100-Prozent-Tochter der Freien Christengemeinde Wien - hat das historische Bauwerk erworben und wird es bis Spätherbst 2016 für rund drei Mio. Euro renovieren, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Kultur soll dort weiterhin stattfinden.

Der neue Eigentümer hatte die Halle mit Jahresbeginn von der "Loft City GmbH & Co KG", eine Gesellschaft um Investor Walter Asmus, gekauft. Asmus hatte das Anker-Areal 2009 erworben und schrittweise die einzelnen Einheiten an diverse Kultureinrichtungen veräußert. Der Kaufpreis für die Expedithalle beträgt laut Sprecherin des neuen Eigentümers rund 1,7 Mio. Euro.
Die Halle wurde bereits in den vergangenen Jahren für Events vermietet - u.a. für den Modemarkt "Edelstoff" oder als Location der Wiener Festwochen. Die Expedithalle Verwaltungs GmbH will dieses Konzept weiterführen. Neu ist, dass die Freie Christengemeinde den Ort am Sonntag selbst für Gottesdienste nutzen will.
Im Zuge der Renovierung wird das historische Erscheinungsbild erhalten. Im Innenraum entstehen ein Eingangsbereich, drei Seminarräume, neue Sanitäranlagen und ein 1.270 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum mit Bühnenbereich. Die Vermarktung der Veranstaltungsstätte übernimmt nicht die Expedithalle Verwaltungs GmbH selbst, sondern das Unternehmen "Novum Locations". Die Sanierung soll mit November 2016 abgeschlossen sein.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden