Wien will zu "Digitalisierungshotspot" werden

Wien (APA) - Wien will zu einem "Digitalisierungshotspot" werden. Um das zu erreichen, trafen sich am Freitag die Sozialpartner auf Einladung von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im Rathaus und unterzeichneten einen "Digitalisierungspakt". Gemeinsam will man Maßnahmen in acht Bereichen wie Schule, Forschung und Weiterbildung setzen, berichtete Ludwig im Anschluss an das Treffen vor Journalisten.

"Gerade weil die Rolle der Sozialpartnerschaft in der vergangenen Zeit viel diskutiert worden ist, ist es mir ein Anliegen zu zeigen, wie wichtig sie ist", sagte Ludwig. An dem Treffen und der anschließenden Präsentation des Beschlusses nahmen AK-Präsidentin Renate Anderl, ÖGB-Chef Wolfgang Katzian, IV-Wien-Präsident Wolfgang Hesoun, WK-Wien-Präsident Walter Ruck sowie Franz Windisch, Präsident der Wiener Landwirtschaftskammer teil.

Die Digitalisierung sei eine der großen Herausforderungen der Zukunft. "Ich vergleiche das immer mit der Industriellen Revolution, wo alle Lebensbereiche erfasst waren", sagte Ludwig. "Wir haben heute ein sehr kreatives und ergebnisreiches Gespräch geführt", betonte der Stadtchef. Herausgekommen ist ein Beschluss, der Maßnahmen in acht Bereichen - von der schulischen über die berufliche Aus- und Weiterbildung hin zu Wissenschaft und internationaler Vermarktung - vorsieht. Sie sollen nun auf Expertenebene konkretisiert werden.

Vereinbart wurde unter anderem, dass der Ausbau von W-LAN - vor allem in Berufsschulen - beschleunigt vorangetrieben werden soll und dass die digitalen Studiensparten an den Universitäten, Fachhochschulen und HTLs ausgebaut werden sollen. Außerdem sollen "bestmögliche Rahmenbedingungen" für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur, wie dem Ausbau des Breitbandnetzes und des Kommunikationsnetzes 5G, geschaffen werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte