Wien: 500 neue Ladesäulen für Elektroautos bis 2020

Wien (APA) - Die Stadt Wien hat am Donnerstag ihre Ausbaupläne zur E-Mobilität vorgestellt: Bis 2020 soll es 1.000 Ladesäulen für Elektroautos geben. In einem ersten Schritt werden bis 2018 in jedem Bezirk fünf Säulen errichtet, kündigten Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) und Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) bei einer Pressekonferenz an, bei der sie die erste neue Station im Alsergrund präsentierten.

Den Zuschlag für die Errichtung und den Betrieb der Ladestellen, an denen Ökostrom getankt wird, hat Wien Energie im Zuge einer Ausschreibung der zuständigen Magistratsabteilung 33 erhalten. An jeder Säule befinden sich zwei Ladestellen - in der ersten Ausbauphase bis 2018 werden also insgesamt 115 neue Standorte bzw. 230 Ladestellen errichtet. Bisher gibt es bereits rund 500 Ladestationen in Wien, diese befinden sich jedoch großteils in Tiefgaragen.

"Wir wollen sehr schnell eine gute Ladeinfrastruktur herstellen, damit in Folge viele Leute auf E-Autos umsteigen", sagte Sima. Man werde künftig ein "dramatisch besseres Angebot liefern können, als es bisher der Fall war". Bisher sei der Kauf von Elektroautos weltweit eher schleppend vorangekommen, was einerseits an den Kosten und andererseits an der Reichweite liege, sagte Vassilakou. "Aber es gibt Good News", sagte sie. Die Reichweite werde stetig verbessert und demnächst kämen auch leistbare E-Autos auf den Markt. "Insofern kommt unsere Initiative genau zum richtigen Zeitpunkt", meinte sie.

Die Elektroladesäulen werden mit der Wien Energie-Ladekarte oder einer App zu bedienen sein. Spätestens nach drei Stunden muss die Ladestation vom Nutzer wieder freigegeben werden. "Das System ist für alle offen, nicht nur für Wien Energie-Kunden", versicherte Sima. Die Kosten für den Ausbau belaufen sich laut Sima auf 14 bis 15 Mio. Euro.

Durch die Kooperation von Wien Energie mit anderen Energieunternehmen in den Bundesländern kann in ganz Österreich an 1.600 Ladestationen mit der Wien Energie-Karte Strom getankt werden. Bis Ende 2017 sollen es 2.000 sein.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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