Wien Hauptbahnhof: Erster Verkauf im QBC-Viertel

Partner der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BDO haben eines der sechs Baufelder des Quartier Belvedere Central (QBC) erworben. Dort soll bis Herbst 2017 die neue Firmenzentrale von BDO entstehen. Das Gesamtprojekt, inklusive Grundstückserwerb, wird "einen zweistelligen Millionenbetrag" kosten, sagt Peter Bartos, Management-Board-Mitglied von BDO.

Das QBC sei "zentrumsnahe, verkehrstechnisch gut angebunden, ökonomisch effizient und daher ein guter Standort", so Bartos. Im derzeitigen niedrigen Zinsumfeld habe man sich für den Kauf entschieden und gegen die Miete des neuen Standorts, wo sämtliche Mitarbeiter und Aktivitäten der zwei BDO Büros in Wien zusammengefasst werden sollen. "Wir sind gewachsen und unsere zwei bisherigen Standorte sind aus den Nähten geplatzt," erklärt Bartos.

Das QBC wird von Strauss & Partner verwaltet. Die Tochter der UBM Development AG investiert auf insgesamt sechs Baufeldern 300 Mio. Euro, so Konzernsprecherin Julia Kozielski auf Anfrage der APA. "Es wurden schon Verträge zur Vermietung abgeschlossen. Wir haben mit Hotels begonnen, der nächste Schritt sind jetzt Bürohäuser", so Kozielski weiter. Auf dem insgesamt sechs Baufeldern des QBC sollen in Zukunft auch Miet- und Eigentumswohnungen gebaut werden.

Im QBC selbst hat sich bis jetzt die Gruppe Accor für zwei Hotels eingemietet. Im Areal rund um den Hauptbahnhof befinden sich schon die Unternehmenszentralen der ÖBB und der Erste Bank. Die geplanten Büros von BDO werden auf einer Gesamt-Geschoßfläche von 20.000 m2 Platz für etwa 400 Mitarbeiter bieten. Derzeit finde die Planung der Innenräume mit dem Architekturbüro Jabornegg & Palffy statt. "Baubeginn soll im Sommer sein", so Kozielski.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte