Wien bei internationalen Immobilieninvestitionen gefragt

Wien (APA) - Wien ist bei internationalen Immobilieninvestitionen gefragt. Im ersten Halbjahr 2017 flossen 2,4 Mrd. Euro in Gewerbeimmobilien, um 80 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2016, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Beratungsunternehmens PwC hervor.

Wien liege damit unter 30 europäischen Städten auf Rang 13 (Vorjahr: 14). "Hinsichtlich der künftigen Mieten- und Immobilienwertsteigerungspotenziale schiebt sich Österreichs Hauptstadt mit einem 8. Platz unter die 10 Top-Märkte Europas", schreibt PwC. Im Vorjahr gab es in dieser Kategorie Rang 14.

Wolfgang Vejdovsky von PwC Österreich verweist auf den Effekt einiger Großtransaktionen, insbesondere zweier deutscher Fonds: So habe die Allianz Real Estate das Bürogebäude The Icon Vienna übernommen und die Deka das höchste Bürogebäude Österreichs, den DC Tower.

Studentenwohnungen und Hotels bzw. Altersheime werden als Nischenprodukte neben den Dauerbrennern Stadt-Büros und Geschäfte in Top-Straßen für Investoren interessant, erwartet Vejdovsky für 2018. Auch Logistik-Immobilien seien wegen steigendem Internethandel sehr interessant.

Europaweit gesehen ist Berlin unverändert die Top-Destination für Immo-Investitionen, gefolgt von Kopenhagen, Frankfurt, München und Madrid. Wobei sich die Unsicherheit des Brexit negativ auf das Investitionsklima in Großbritannien auswirke.

"80 Prozent der Befragten rechnen mit rückgängigen Immobilienpreisen und einem Rückgang des Investitionsvolumens in Großbritannien. Gleichzeitig gehen fast 70 Prozent davon aus, dass die Investitionen im Rest der EU steigen werden. Vor allem die hohe Aktivität auf den deutschen Immobilienmärkten ist ein erstes Vorzeichen für eine Entwicklung, die im Falle eines 'harten Brexit' ihren Höhepunkt finden könnte", so die PwC-Studie.

Für die PwC-Studie "Emerging Trends in Real Estate: Europe 2018" wurden 818 Vertreter diverser Immobiliendienstleister, Investmentfondsmanager, Immobilienentwickler, institutioneller Investoren, Banken und sonstiger Kreditgeber, börsengehandelter Immobilienfonds und Bauträger in Europa befragt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach