Wieder Chefwechsel bei Wiener Opel-Werk

Wien - Beim Opel-Werk in Wien-Aspern geht das Sesselrücken in der Chefetage weiter. Der bisherige Generaldirektor Rudi Spieß (52), der erst im Mai an die Spitze der Opel Wien GmbH gerückt ist, wechselt zum Mutterkonzern nach Rüsselsheim in Deutschland. Ihm folgt Tamas Solt (52) aus dem ungarischen Opel-Werk in Szentgotthard, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der neue Opel-Wien-Chef Solt war ebenfalls drei Jahre lang, von 2007 bis 2010, in Rüsselsheim, danach leitete er das Werk in Ungarn.

Bei Opel Wien hat es erst im Juli einen Wechsel in der Geschäftsführung gegeben. Stephan Prinz ging nach Deutschland und wurde durch Barbara Schlosser ersetzt. Seit heute setzt sich das Management in Österreich aus Solt, Schlosser und Finanzchef Manfred Oberhauser zusammen. Im Opel-Werk in Wien arbeiten rund 1.800 Menschen.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

Newsticker

Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

Newsticker

EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

Newsticker

Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück