Wichtigste Aktienmärkte in Fernost im Plus

In Asien haben die wichtigsten Börsen am Freitag zugelegt. Der japanische Aktienmarkt profitierte vom schwächeren Yen. Für positive Stimmung sorgte auch die Stagnation der Verbraucherpreise im Februar. Wegen niedriger Energiekosten und verhaltenem Konsum gab es keine Teuerung. Anleger hofften daher auf weitere Konjunkturanreize der Zentralbank. "Mit einer Inflation bei Null erwarten die Leute von der Zentralbank, dass sie die Liquidität in Gang bringt", sagte Gavin Parry von Parry International Trading.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 17.002 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht legte der Nikkei 1,7 Prozent zu. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,84 Prozent auf 1366 Zähler. In China kletterte der CSI300 um 0,5 Prozent. Neue Auflagen für den Immobilienmarkt in den beiden chinesischen Metropolen Shanghai und Shenzhen schreckten Anleger nicht ab. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab leicht um 0,1 Prozent nach. In Frankfurt und in New York bleiben die Aktienmärkte an Karfreitag geschlossen.

In Tokio wurden besonders die Exportwerte vom schwächeren Yen gestützt. Sony -Titel legten gut ein Prozent zu, Nissan -Aktien gewannen 2,6 Prozent an Wert.

Der Dollar kostete 112,97 Yen, der Euro notierte bei 1,1161 Dollar.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma