Western Digital will SanDisk für 19 Milliarden Dollar kaufen

Ein 19 Mrd. Dollar (16,7 Mrd. Euro) schwerer Deal soll Festplatten und Speicher-Chips unter einem Firmendach zusammenbringen: Western Digital kauft den Flash-Spezialisten SanDisk. Das Angebot von 86,50 Dollar/Aktie bedeutet einen Aufpreis von 15 Prozent auf den Schlusskurs von Dienstag.

Western Digital bekomme dadurch günstigeren Zugang zu Flash-Speicherchips, hieß es bei der Ankündigung der Übernahme am Mittwoch. Das Unternehmen ist vor allem im Geschäft mit Festplatten aktiv - und ihnen macht Flash zunehmend Konkurrenz.

SanDisk galt schon seit einiger Zeit als Übernahmekandidat. Die Firma konnte zwar auch vom Vormarsch der Smartphones und Tablets profitieren, der Wettbewerb in der Branche ist aber extrem scharf und Wettbewerber wie Samsung waren zuletzt stärker positioniert.

Vorbörslich gaben die Aktien von Western Digital nach, jene von SanDisk legten zu.

San Diego (Kalifornien) (APA/dpa) - Im Bemühen um mehr Sicherheit bei autonom fahrenden Autos fordert der Chiphersteller Qualcomm klare Vorgaben der Politik an Autobauer und Zulieferer. Dabei gehe es um den Einsatz von Technologien, damit Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.
 

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Qualcomm-Vorstand: Politik muss Vorgaben machen für autonomes Fahren

Wien/Wels (APA) - KTM-Chef Stefan Pierer wird erneut ein freiwilliges Übernahmeangebot für den börsennotierten deutschen Autozulieferer SHW AG legen. Pierer ist bereits Hauptaktionär des Unternehmens. Das Erwerbsangebot an die SHW-Aktionäre diene dem strategischen Ausbau der bestehenden Beteiligung von 49,38 auf bis zu 75,1 Prozent, teilte die zur Pierer Industries AG zählende SHW Beteiligungs GmbH am Montag mit.
 

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KTM mit neuem Übernahmeangebot für deutsche SHW

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret warnt vor einem Deregulierungswettlauf mit Großbritannien nach dem Brexit. "Manche britischen Politiker rechnen sich ja Vorteile im Wettbewerb der Finanzplätze aus. Einen Deregulierungswettbewerb hielte ich aber für äußerst gefährlich", sagte Dombret im Interview mit "Welt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht.
 

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Bundesbanker warnt vor Deregulierungswettlauf nach dem Brexit