Werbeumsätze in Deutschland 2017 leicht gestiegen

Berlin (APA/dpa) - Die Umsätze mit Werbung sind im vergangenen Jahr in Deutschland leicht gestiegen. Bei Erlösen von insgesamt 46 Milliarden Euro setzte die Branche um 1,5 Prozent mehr um als im Vorjahr, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Deutlich hätten dabei besondere Formen kommerzieller Kommunikation wie Sponsoring, Direktwerbung und Online-Suche zugelegt, die um 2,6 Prozent auf 20 Mrd. Euro stiegen.

Die Investitionen in Werbung wuchsen leicht um 0,6 Prozent auf 26,12 Mrd. Euro, während die Werbeeinnahmen der Medien auf 15,31 Mrd. Euro um 0,3 Prozent fielen. Die Verlagerung von Werbeausgaben sei unübersehbar, erklärte der ZAW. Fast 3,5 Mrd. Euro seien etwa in die Suchortvermarktung geflossen, das Gros davon lande in den Kassen des Suchmaschinenkonzerns Google. Auch das Influencer-Marketing über Soziale Medien werde immer wichtiger.

Steigende Werbeeinnahmen erwarten heuer die privaten TV- und Hörfunksender. Der Anteil am Werbekuchen der audiovisuellen Medien werde erstmals die 40-Prozent-Marke knacken und mit mehr als 6 Mrd. Euro um 2,5 bis 3,4 Prozent über dem Vorjahr liegen, heißt es in der Frühjahrsprognose des Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT). Der Löwenanteil geht aus das Konto des Fernsehens. Dort rechnet der VPRT mit Nettowerbeumsätzen von rund 4,7 Mrd. Euro, um etwa 1,0 bis 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden