WenigerFertighäuser - mehr Einfamilienhäuser

Schlüsselfertige Häuser wurden im Jahr 2014 weniger nachgefragt. Die Beschäftigtenzahl in der Branche ist rückläufig.

Wien/Schrems. Der Absatz von Fertighäusern ist 2014 um 1,9 Prozent zurück gegangen, bei den Einfamlienhäusern gab es nach schwächeren Jahren zuvor nun ein Plus von 1,5 Prozent. Die Mitglieder des Fertighausverbandes (ÖFV) errichteten im vergangenen Jahr 2.530 Einfamilienhäuser im Inland. "Die mittlere Ausbaustufe 'Belagsfertig' gewann mit einem Anteil von 60,4 Prozent im Vorjahr deutlich dazu", so der ÖFV.

Beim mehrgeschoßigen Wohn- und Objektbau gab es ein Plus von 6,7 Prozent, allerdings waren hier die Zuwachsraten geringer als zuvor. Weniger Nachfrage gab es beim großvolumigen Bau, bei schlüsselfertigen Fertighäusern und im Exportgeschäft.

Bei den Energiestandards der Fertighäuser ergab sich in der Kategorie "Niedrigenergiehaus" eine Stagnation, aber immerhin 93 Prozent aller Einfamilienhäuser werden in dieser Klasse ausgeführt. Verloren hat hingegen die Zahl jener Fertighäuser, die eine Energiekennzahl von mehr als dreißig Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr aufweisen.

Die Zahl der Beschäftigten in der Branche war im Vorjahr weiter rückläufig: Insgesamt 2.148 Menschen waren zum Jahresende 2014 in den Betrieben des Verbandes beschäftigt, um 106 Arbeitskräfte weniger als 2013.

Für Aufregung sorgt derzeit der Wunsch der Firmenleitung des Herstellers Elk nach einem teilweisen Lohnverzicht der Mitarbeiter im Waldviertel um eine Expansion in England finanzieren zu können.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"