Weniger innovative Unternehmen in EU

Brüssel (APA) - Der Anteil innovativer Unternehmen in der EU ist deutlich gesunken. Waren es von 2008 bis 2010 noch 52,8 Prozent, gab es 2010-2012 laut Eurostat einen Rückgang auf 48,9 Prozent. In Österreich verringerte sich der Anteil innovativer Unternehmen in dieser Zeit von 56,5 auf 54,4 Prozent.

Am stärksten fiel der Rückgang in Deutschland aus - von 79,3 auf 66,9 Prozent. Lediglich in fünf EU-Staaten gab es einen Anstieg. Großbritannien konnte seinen Anteil an innovativen Unternehmen von 44,3 auf 50,3 Prozent deutlich steigern, Malta verzeichnete eine Erhöhung von 41,5 auf 51,4 Prozent, Ungarn von 31,1 auf 32,5 Prozent, Lettland von 29,9 auf 30,4 Prozent und Bulgarien von 27,1 auf 27,4 Prozent.

Starke Rückgänge verzeichneten neben Deutschland auch Rumänien (von 30,8 auf 20,7 Prozent), Tschechien (von 51,7 auf 43,9 Prozent), Spanien (von 41,4 auf 33,6 Prozent), Polen (von 28,1 auf 23,0 Prozent), Portugal (von 60,3 auf 54,6 Prozent) und Belgien (von 60,9 auf 55,6 Prozent).

Zu den Innovationstätigkeiten gehören Produkt- und Verfahrensinnovation ebenso wie Organisations- und Marketinginnovation. Die höchsten Anteile 2010-2012 an innovativen Unternehmen weisen Deutschland (66,9 Prozent), Luxemburg (66,1 Prozent) und Irland (58,7 Prozent) auf. Schlusslicht war Rumänien (20,7 Prozent), gefolgt von Polen (23,0 Prozent) und Bulgarien (27,4 Prozent).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte