Weniger Minijobs in Deutschland seit Mindestlohn-Einführung

Seit der Einführung des Mindestlohns zum Jahresbeginn sind in Deutschland mindestens 237.000 gewerbliche Minijobs verschwunden. Das geht aus dem Quartalsbericht der Minijobzentrale in Bochum hervor, über den am Dienstag zuerst die "Welt" berichtete. Besonders betroffen sind demnach die ostdeutschen Bundesländer.

In Sachsen-Anhalt fielen in den ersten drei Monaten 7,7 Prozent, in Thüringen 6,6 Prozent der Minijobs weg. Deutschlandweit ging ihre Zahl um 3,5 Prozent zurück.

Ob diese Entwicklung mit der Einführung des Mindestlohns ursächlich zusammenhänge, wollte eine Sprecherin nicht kommentieren. Wirtschaftsforschungsinstitute hatten vor einem Wegfall von Minijobs durch den Mindestlohn gewarnt. Im Gegenzug dürften aber auch einige sozialversicherungspflichtige Stellen entstehen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte