Weniger Minijobs in Deutschland seit Mindestlohn-Einführung

Seit der Einführung des Mindestlohns zum Jahresbeginn sind in Deutschland mindestens 237.000 gewerbliche Minijobs verschwunden. Das geht aus dem Quartalsbericht der Minijobzentrale in Bochum hervor, über den am Dienstag zuerst die "Welt" berichtete. Besonders betroffen sind demnach die ostdeutschen Bundesländer.

In Sachsen-Anhalt fielen in den ersten drei Monaten 7,7 Prozent, in Thüringen 6,6 Prozent der Minijobs weg. Deutschlandweit ging ihre Zahl um 3,5 Prozent zurück.

Ob diese Entwicklung mit der Einführung des Mindestlohns ursächlich zusammenhänge, wollte eine Sprecherin nicht kommentieren. Wirtschaftsforschungsinstitute hatten vor einem Wegfall von Minijobs durch den Mindestlohn gewarnt. Im Gegenzug dürften aber auch einige sozialversicherungspflichtige Stellen entstehen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen