Weniger Firmenpleiten in Deutschland im Februar

Berlin - In Deutschland lässt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit Anziehen der Konjunktur wieder deutlich nach. Im Februar gab es rund 1.900 Firmenpleiten und damit um 8,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Am stärksten traf es Betriebe im Handel und am Bau. Im September und Dezember vorigen Jahres hatte die Zahl der Firmenpleiten als Folge der vorübergehenden Konjunkturschwäche zugenommen. Zuvor waren sie seit Ende 2012 stetig und teilweise mit zweistelligen Raten gesunken.

Bei den Verbrauchern stehen die Zeichen auch wieder auf Besserung: Die Zahl der Privatinsolvenzen sank im Februar um gut 13 Prozent auf rund 6.300. Ökonomen gehen davon aus, dass sich die Erholung der deutschen Wirtschaft fortsetzt und das Bruttoinlandsprodukt 2015 um bis zu zwei Prozent wächst.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen