Weniger deutsche Firmen in Russland

Moskau (APA/dpa) - In der Wirtschaftskrise ist die Zahl deutscher Firmen in Russland im vergangenen Jahr weiter gesunken. Ende 2017 waren im größten Land der Erde noch 4.965 Unternehmen mit deutscher Beteiligung registriert. Das waren 5,2 Prozent weniger als zum Jahresende 2016, wie die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) am Dienstag in Moskau berichtete. Der Abwärtstrend hält seit 2013 an.

Als Gründe nannte die AHK die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre und rechtliche Änderungen. Russland hat unter fehlenden Reformen, dem niedrigen Ölpreis und den westlichen Sanktionen in der Ukraine-Krise gelitten. 2017 gab es aber Anzeichen einer Erholung.

Die sinkende Firmenzahl ändere nichts am Engagement der deutschen Wirtschaft in Russland, sagte AHK-Vorstandschef Matthias Schepp. Zwei Drittel der Mitgliedsunternehmen wollten laut einer Umfrage ihr Geschäft in Russland ausbauen. Der bilaterale Handel und die deutschen Investitionen haben 2017 wieder deutlich zugelegt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker