Weniger deutsche Firmen in Russland

Moskau (APA/dpa) - In der Wirtschaftskrise ist die Zahl deutscher Firmen in Russland im vergangenen Jahr weiter gesunken. Ende 2017 waren im größten Land der Erde noch 4.965 Unternehmen mit deutscher Beteiligung registriert. Das waren 5,2 Prozent weniger als zum Jahresende 2016, wie die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) am Dienstag in Moskau berichtete. Der Abwärtstrend hält seit 2013 an.

Als Gründe nannte die AHK die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre und rechtliche Änderungen. Russland hat unter fehlenden Reformen, dem niedrigen Ölpreis und den westlichen Sanktionen in der Ukraine-Krise gelitten. 2017 gab es aber Anzeichen einer Erholung.

Die sinkende Firmenzahl ändere nichts am Engagement der deutschen Wirtschaft in Russland, sagte AHK-Vorstandschef Matthias Schepp. Zwei Drittel der Mitgliedsunternehmen wollten laut einer Umfrage ihr Geschäft in Russland ausbauen. Der bilaterale Handel und die deutschen Investitionen haben 2017 wieder deutlich zugelegt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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