Weniger Boni: Viele Investmentbanker der Deutschen Bank vor Absprung

Die Deutsche Bank rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Kündigungswelle von Investmentbankern in London. Da die Boni für das Jahr 2015 aufgrund des Rekordverlusts drastisch gekürzt werden, wollten etliche Mitarbeiter das Geldhaus verlassen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Die Deutsche Bank erwartet für 2015 einen Rekordverlust von 6,7 Mrd. Euro. So schlecht hatte sie nicht einmal auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 abgeschnitten. Bankchef John Cryan hatte bereits gewarnt, die Beschäftigten müssten sich auf Einschnitte einstellen - etwa bei den sonst so üppigen Bonuszahlungen. Anfang März will die Bank die Höhe des Bonuspools bekanntgeben. Sobald das Geld auf dem Konto der Beschäftigten ist, rechne der Vorstand damit, dass reihenweise Kündigungen aus London eingehen, so die Zeitung. Headhunter berichteten von Anrufen abwanderungswilliger Investmentbanker. Die Konkurrenz in London spreche gezielt Mitarbeiter der Deutschen Bank an.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte