Weniger Boni: Viele Investmentbanker der Deutschen Bank vor Absprung

Die Deutsche Bank rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Kündigungswelle von Investmentbankern in London. Da die Boni für das Jahr 2015 aufgrund des Rekordverlusts drastisch gekürzt werden, wollten etliche Mitarbeiter das Geldhaus verlassen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Die Deutsche Bank erwartet für 2015 einen Rekordverlust von 6,7 Mrd. Euro. So schlecht hatte sie nicht einmal auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 abgeschnitten. Bankchef John Cryan hatte bereits gewarnt, die Beschäftigten müssten sich auf Einschnitte einstellen - etwa bei den sonst so üppigen Bonuszahlungen. Anfang März will die Bank die Höhe des Bonuspools bekanntgeben. Sobald das Geld auf dem Konto der Beschäftigten ist, rechne der Vorstand damit, dass reihenweise Kündigungen aus London eingehen, so die Zeitung. Headhunter berichteten von Anrufen abwanderungswilliger Investmentbanker. Die Konkurrenz in London spreche gezielt Mitarbeiter der Deutschen Bank an.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne