Wenig Chefwechsel in deutschsprachigen Vorstandsetagen - Studie

In Deutschland, der Schweiz und in Österreich sitzen Vorstandschefs derzeit besonders fest im Sattel. In keiner anderen Region weltweit habe es im vergangenen Jahr weniger Chefwechsel bei börsennotierten Unternehmen gegeben, heißt es in einer Studie der Beratungsfirma PWC Strategy&, die der dpa im Voraus vorlag.

Nur in jedem zehnten Unternehmen habe es 2014 einen Chefwechsel gegeben. Und nur in 10 Prozent dieser Fälle sei der Abgang vorzeitig erfolgt. Das dürfte auch der guten Wirtschaftslage geschuldet sein. 2009 lag die Quote auf dem Höhepunkt der Finanzkrise bei 21 Prozent.

Weltweit lag die Wechselquote bei 14,3 Prozent. Ernüchternd sei der Anteil von Frauen, die weltweit an die Spitze von börsennotierten Unternehmen gerufen wurden. In 95 Prozent der Fälle übernahmen Männer den Chefposten. "Aber wir gehen weiterhin davon aus, dass sich dies in den kommenden Jahren grundlegend verändern wird und erwarten für das Jahr 2040 ein Drittel neu ernannter weiblicher CEOs", sagte Strategy&-Deutschland-Chef Klaus-Peter Gushurst.

Veränderungen erwartet Gushurst auch für die Chefwechsel im deutschsprachigen Raum. "In den kommenden Jahren werden die Weichen für die digitale Zukunft gestellt." Dabei werde auch die Rolle von Vorstandschefs neu definiert. Digital- und Technologiekenntnisse würden wichtiger, die Bedeutung von industriespezifischer Erfahrung nehme ab. Schon 2014 seien 39 Prozent der neuen CEOs in den Unternehmen von außen an Bord geholt worden. Weltweit liege diese Quote nur bei 22 Prozent.

Für die Studie untersuchten die Macher die 2500 größten börsennotierten Unternehmen weltweit, für Deutschland, Österreich, und die Schweiz seien ergänzend die 300 größten Unternehmen dieser Region analysiert worden. Die Studie wird seit 2000 jährlich gemacht.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt