Weltwirtschaftsklima so gut wie zuletzt 2011 - Umfrage

Berlin (APA/Reuters) - Der Weltwirtschaft geht es einer Umfrage zufolge so gut wie seit sechseinhalb Jahren nicht mehr. Das Barometer für das Geschäftsklima kletterte im vierten Quartal um 3,9 auf 17,1 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner vierteljährlichen Umfrage unter mehr als 1.100 Experten aus 120 Ländern mitteilte.

Die Fachleute beurteilten sowohl die Lage als auch die Aussichten optimistischer. "Die allmähliche Erholung der Weltwirtschaft dürfte damit an Schwung gewinnen", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Das Klima verbesserte sich in nahezu allen Regionen. "Die Experten schätzten die aktuelle Lage überall positiver ein, außer im Nahen Osten und in Nordafrika", sagte Fuest. Die Aussichten für die Industrieländer wurden nicht mehr so positiv gesehen, während in den Schwellen- und Entwicklungsländern - und hier insbesondere in Lateinamerika - die Erwartungen nach oben geschraubt wurden.

Die Experten rechnen mit schneller steigenden Preisen. "Im Gegensatz dazu gehen die Befragten von einer Abschwächung beim Wachstum des Welthandels aus", sagte Fuest. Gleichzeitig nahm aber der Anteil derjenigen ab, die Beschränkungen beim Exportgeschäft als gesamtwirtschaftliches Problem sehen. Außerdem rechnen die Umfrageteilnehmer mit einer Aufwertung des US-Dollars.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse