Weltweiter Kaffeekonsum hat sich binnen 20 Jahren verdoppelt

Bogota - Weltweit wird immer mehr Kaffee getrunken: Der Konsum habe sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt, sagte der Chef der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO), Robeiro Oliveira, am Donnerstag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota der Nachrichtenagentur AFP.

Die Nachfrage sei dabei über die Jahre konstant geklettert. Und die ICO gehe davon aus, dass der Konsum weiter steigen wird: "Die Weltbevölkerung wächst, und immer mehr Menschen finden Geschmack am Kaffee", sagte Oliveira mit Verweis auf Länder wie China oder Russland.

Der Kaffeepreis liegt derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit 20 Monaten. Oliveira erwartet eine Preissteigerung: "Der Markt dürfte auf das derzeit niedrige Angebot reagieren."

Auf genaue Vorhersagen zur Entwicklung der Produktion wollte der ICO-Chef sich nicht festlegen - die sei abhängig von vielen Faktoren. Derzeit machen etwa starke Regenfälle den Kaffeebauern in Brasilien zu schaffen, in Kolumbien ist es die Trockenheit, in Zentralamerika wiederum gibt es Probleme mit der Rostkrankheit, die Kaffeesträucher befällt.

Den Zahlen der ICO zufolge stieg die Produktion von Rohkaffee von rund 108 Millionen Säcken (zu je 60 Kilogramm) im Jahr 2001 auf geschätzt knapp 142 Millionen Säcke im Jahr 2014. Die Nachfrage lag demnach 2013 schon über der Produktion; 2014 sogar deutlich.

Die Internationale Kaffeeorganisation war 1963 unter Federführung der UNO in London gegründet worden. Ihr gehören die meisten Export- und Importländer an. Auch Deutschland ist Mitglied. Weltweit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch der deutschen Kaffeetrinker mit 7,1 Kilogramm Rohkaffee an siebenter Stelle. Finnen, Norweger, Österreicher, Dänen, Schweizer und Schweden trinken noch mehr Kaffee.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf