Weltweite Weinproduktion auf niedrigstem Stand seit Jahrzehnten

Paris (APA/dpa) - Die weltweite Weinproduktion ist in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit mehr als 50 Jahren eingebrochen. Laut einer ersten Schätzung kommen die Winzer insgesamt auf 246,7 Millionen Hektoliter, wie die Internationale Organisation für Rebe und Wein am Dienstag bekannt gab. Das sind 8,2 Prozent weniger Wein als im Vorjahr.

Man müsse bis Anfang der 1960er-Jahre zurückgehen, um so ein schwaches Ergebnis zu finden, sagte Generaldirektor Jean-Marie Aurand in Paris. Grund sei vor allem das Wetter in Westeuropa gewesen. Die drei größten Produktionsländer der Welt - Italien, Frankreich und Spanien - mussten allesamt schwere Dämpfer einstecken.

In Österreich schaut es da besser aus. Die heurige Weinernte dürfte rund 2,3 Millionen Hektoliter betragen und damit im Schnitt der letzten zehn Jahre liegen, erwartete kürzlich Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager. Die Qualität dürfte dafür sehr gut sein.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen