Weltweite Energieeffizienz verbessert sich langsamer

Berlin/Paris (APA/Reuters) - Für die weltweite Wirtschaftsleistung wird immer weniger Energie gebraucht. Die globale Energieintensität, die für die Erstellung einer Einheit des Bruttoinlandsprodukts erforderlich ist, nahm im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent ab, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Energie-Effizienzbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) hervorgeht.

Allerdings war der Rückgang damit geringer als in den Vorjahren: Seit 2010 lag er im Durchschnitt bei 2,1 Prozent. Die Agentur mahnte daher an, dass die Regierungen nicht so vorankämen, wie es möglich wäre. Die Bemühungen hätten deutlich nachgelassen. Den größten Einfluss auf die weltweite Energieeffizienz hat der Studie zufolge weiterhin China, wo Fortschritte erzielt worden seien.

Durch den effizienteren Energieeinsatz im Jahr 2016 sei gegenüber dem Vorjahr ein Vorteil von 2,2 Billionen Dollar - etwa das Doppelte der Größe der australischen Wirtschaft - eingestrichen worden, hieß es in dem Bericht. Davon profitierten auch die Verbraucher.

Brüssel (APA/Reuters/AFP) - Die Europäische Union und Großbritannien haben sich am Donnerstag auch auf eine politische Erklärung zu ihren künftigen Beziehungen verständigt. Eine entsprechende Vereinbarung sei "auf Ebene der Verhandler" erzielt worden, teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel mit. Die Zustimmung der EU-Staats- und Regierungschefs sei noch ausständig.
 

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Brexit - Brüssel und London einigten sich auf Zukunftspakt

Hannover (APA/dpa) - Der Zulieferer Continental hat einen millionenschweren Großauftrag des Elektroautoherstellers Sono Motors erhalten. Es gehe um den elektrischen Antrieb für das E-Auto Sion, das 2019 in Serie gehen werde, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit.
 

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Continental erhielt Großauftrag für elektrische Antriebe

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat vor einem weiteren Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland gewarnt. "Die Wachstumsprognosen trüben sich ein", sagte Kramer am Donnerstag beim Deutschen Arbeitgebertag. Im laufenden Jahr dürfte das Wachstum auf 1,5 Prozent sinken, "die im nächsten Jahr voraussichtlich noch unterschritten werden", warnte er.
 

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Deutscher Arbeitgeberchef - Wachstum könnte unter 1,5 % sinken