Weltgrößter Saudi-Ölkonzern Aramco soll bis 2018 an die Börse

Saudi-Arabien will den staatlichen Öl- und Chemiekonzern Saudi Aramco im Jahr 2017 oder 2018 an die Börse bringen. Dabei sollen zunächst weniger als fünf Prozent der Anteile des weltgrößten Öllieferanten in private Hände gelangen, wie Vize-Kronprinz Muhammad bin Salman in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg ankündigte.

Es gelte, die Investitionen zu streuen, sagte er. "Binnen 20 Jahren werden wir eine Volkswirtschaft oder ein Staat sein, der nicht mehr hauptsächlich vom Öl abhängt."

Im Zuge des Börsengangs will bin Salman den größten Staatsfonds der Welt schaffen. Dieser soll künftig Werte von mehr als zwei Billionen US-Dollar kontrollieren. Zugleich soll aus dem Ölgiganten ein Industriekonglomerat werden. Mit dem Börsengang würde sich die geschlossene Volkswirtschaft Saudi-Arabien für Investoren öffnen. Aramco kämpft derzeit allerdings mit dem extrem niedrigen Ölpreis.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder