Weltgrößter Saudi-Ölkonzern Aramco soll bis 2018 an die Börse

Saudi-Arabien will den staatlichen Öl- und Chemiekonzern Saudi Aramco im Jahr 2017 oder 2018 an die Börse bringen. Dabei sollen zunächst weniger als fünf Prozent der Anteile des weltgrößten Öllieferanten in private Hände gelangen, wie Vize-Kronprinz Muhammad bin Salman in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg ankündigte.

Es gelte, die Investitionen zu streuen, sagte er. "Binnen 20 Jahren werden wir eine Volkswirtschaft oder ein Staat sein, der nicht mehr hauptsächlich vom Öl abhängt."

Im Zuge des Börsengangs will bin Salman den größten Staatsfonds der Welt schaffen. Dieser soll künftig Werte von mehr als zwei Billionen US-Dollar kontrollieren. Zugleich soll aus dem Ölgiganten ein Industriekonglomerat werden. Mit dem Börsengang würde sich die geschlossene Volkswirtschaft Saudi-Arabien für Investoren öffnen. Aramco kämpft derzeit allerdings mit dem extrem niedrigen Ölpreis.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen