Weltgrößter Brillenproduzent Luxottica auf Erfolgskurs

Trotz Turbulenzen um die Konzernführung segelt der weltgrößte Brillenkonzern Luxottica, zu dem auch die Marke Ray Ban gehört, auf Wachstumskurs. In den ersten drei Quartalen verzeichnete das norditalienische Unternehmen ein siebenprozentiges Gewinnwachstum auf 555 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 2,1 Prozent auf 5,78 Mrd. Euro, teilte der Konzern aus Agordo bei Treviso mit.

Luxotticas Aufsichtsrat ernannte auf Rat von Firmengründer und Verwaltungsratspräsidenten Leonardo Del Vecchio den Manager Adil Mehboob-Khan als Co-Vorstandschef. Der Brite, dessen Vater aus Pakistan stammt und dessen Mutter italienisch-ungarischen Ursprungs ist, kommt vom US-Konsumgüterhersteller Procter & Gamble, wo er bis zum Präsidenten der Haarpflegesparte Wella aufstieg.

Im Jänner soll Mehboob-Khan seinen neuen Job beginnen. Mehboob-Khan wird mit dem Manager Massimo Vian das börsennotierte Unternehmen leiten. In der Doppelspitze wird er vor allem für die strategische Ausrichtung verantwortlich sein.

Mit der Nominierung des Führungsduos Mehboob-Khan und Vian hofft Firmengründer Del Vecchio die jüngsten Turbulenzen um die Konzernführung zu bewältigen, aufgrund derer der börsennotierte Konzern deutliche Kursverluste hinnehmen musste. Damit kommt es zum zweiten Mal innerhalb von fünf Wochen zu einem Wechsel an der Spitze Luxotticas, zu dem Prestigemarken wie Ray Ban und Oakley gehören.

Vorstandschef Enrico Cavatorta, der erst Anfang September die Führung des börsennotierten Konzerns übernommen hatte, war vor zehn Tagen zurückgetreten. Cavatorta hatte CEO Andrea Guerra ersetzt, unter dessen Regie der norditalienische Konzern in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Riesen avanciert war. Cavatorta soll wie sein Vorgänger Guerra mit Firmengründer Del Vecchio, dem 66,5 Prozent der Luxottica-Anteile gehören, über die künftige Strategie in Konflikt geraten sein.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro