Weltbanken-Verband - Schwellenländer profitieren von EZB-Geldflut

Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) trägt nach Ansicht des internationalen Bankenverbands IIF zu mehr ausländischen Investitionen in Schwellenländern bei. Nachdem im Dezember aus den aufstrebenden Volkswirtschaften soviel Kapital abgezogen worden sei wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr, werde im Jänner wieder mehr Geld dorthin fließen, teilte der Verband mit.

Der IIF geht davon aus, dass in diesem Monat 14 Mrd. Dollar (12,38 Mrd. Euro) in Anleihen aus Schwellenländern investiert werden und rund 4 Mrd. Dollar in Aktien. Dazu habe die ultralockere Geldpolitik der EZB beigetragen sowie die Aussicht auf weiterhin niedrige Zinsen in den USA, erklärte der Verband am späten Dienstagabend. Besonders stark profitierten Länder in Lateinamerika und Asien davon.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro