Weltbank hält Russlands Wirtschaftsprognosen für zu optimistisch

(Reuters) - Die russische Wirtschaft wird nach Ansicht der Weltbank in den nächsten Jahren nur wenig wachsen. In diesem Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt wie von der russischen Regierung erwartet zwar noch um 0,5 Prozent zulegen, sagte Weltbank-Expertin Birgit Hansl am Mittwoch vor Journalisten in Moskau. Für die nächsten Jahre ist die Weltbank allerdings deutlich skeptischer als die Führung in Moskau und erwartet 2015 nur ein Wachstum von 0,3 Prozent und 2016 von 0,4 Prozent. Die Regierung hingegen rechnet mit 1,2 und zwei Prozent. "Wir glauben nicht, dass die Investitionen so stark zulegen wie die Regierung dies erwartet", sagte Hansl. Zudem dürfte der private Konsum, der die russische Wirtschaft zuletzt angeschoben hatte, nur mäßig steigen.

Die Konflikt mit der Ukraine und die Sanktionen des Westens haben der russischen Wirtschaft verstärkt zugesetzt. Zudem muss das größte Land der Erde nach Ansicht der Weltbank wegen mangelnder Strukturreformen Tribut zollen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne