Weltbank: Ölpreis wird wegen Atomabkommen mit Iran deutlich sinken

Die geplante Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen den Iran im Zuge des Atomabkommens wird nach Einschätzung der Weltbank zu einem deutlichen weiteren Rückgang des Ölpreises führen. Durch eine "vollständige Rückkehr des Iran auf den Weltmarkt" würden täglich eine Million Barrel Öl zusätzlich auf den Markt kommen, heißt es in einem Weltbank-Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde.

Dadurch werde der Ölpreis kommendes Jahr um zehn Dollar (9,12 Euro) pro Fass sinken. Tritt die Vorhersage ein, würde dies einen Rückgang um 21 Prozent im Vergleich zum derzeitigen Preis bedeuten. Der Ölpreis ist derzeit wegen des großen Angebots bereits ohnehin niedrig.

Laut Weltbank wird ein Ende der Sanktionen dem Iran kommendes Jahr ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent bescheren. Dieses Jahr liegt es bei drei Prozent. Die iranischen Exporte würden dem Bericht zufolge um 17 Milliarden Dollar wachsen. Dies entspräche 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Islamischen Republik.

Die Weltbank rechnet damit, dass der Iran insbesondere seine Handelsbeziehungen mit Großbritannien, China, Indien, der Türkei und Saudi-Arabien ausbauen wird. Auch Deutschland ist an engeren Wirtschaftsbeziehungen interessiert.

Der Einigung waren jahrelange Verhandlungen vorausgegangen. In dem Abkommen verpflichtet sich die iranische Regierung zu tiefgreifenden Einschnitten bei der Urananreicherung und akzeptiert umfassende internationale Kontrollen. Im Gegenzug sollen die internationalen Sanktionen aufgehoben werden. Das Abkommen muss allerdings noch ratifiziert werden.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch