Weltbank sieht keine Konkurrenz in neuer asiatischen Entwicklungsbank

Washington - Weltbank-Präsident Jim Yong Kim sieht nach eigenen Angaben keine Konkurrenz in der von China geplanten Asiatischen Infrastrukturinvestment-Bank (AIIB). "Wir begrüßen die AIIB", sagte er am Donnerstag in Washington vor Beginn der gemeinsamen Frühjahrstagung seiner Organisation mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF).

Es gebe in Asien einen enormen Bedarf an Infrastrukturprojekten und die neue Institution könne dabei helfen. Er könne sich sogar eine enge Zusammenarbeit der Weltbank mit der AIIB sowie eine Kofinanzierung von Projekten vorstellen. Noch sei allerdings nicht klar, was die asiatische Bank plane und wie sie arbeiten wolle.

Auch europäische Länder wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien, aber auch Südkorea wollen bei der AIIB mitmachen. Entschiedene Opposition kommt hingegen von den USA, die bei der Weltbank als größter Anteilseigner das Sagen haben und durch die AIIB wachsenden chinesischen Einfluss in Asien befürchten. Kim war von US-Präsident Barack Obama für den Chefposten bei der Weltbank nominiert worden.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte betont, sein Land suche eine "koordinierte Entwicklung" mit den anderen multilateralen Finanzinstituten. Die neue Entwicklungsbank stehe allen Ländern offen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker