Weltbank sieht keine Konkurrenz in neuer asiatischen Entwicklungsbank

Washington - Weltbank-Präsident Jim Yong Kim sieht nach eigenen Angaben keine Konkurrenz in der von China geplanten Asiatischen Infrastrukturinvestment-Bank (AIIB). "Wir begrüßen die AIIB", sagte er am Donnerstag in Washington vor Beginn der gemeinsamen Frühjahrstagung seiner Organisation mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF).

Es gebe in Asien einen enormen Bedarf an Infrastrukturprojekten und die neue Institution könne dabei helfen. Er könne sich sogar eine enge Zusammenarbeit der Weltbank mit der AIIB sowie eine Kofinanzierung von Projekten vorstellen. Noch sei allerdings nicht klar, was die asiatische Bank plane und wie sie arbeiten wolle.

Auch europäische Länder wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien, aber auch Südkorea wollen bei der AIIB mitmachen. Entschiedene Opposition kommt hingegen von den USA, die bei der Weltbank als größter Anteilseigner das Sagen haben und durch die AIIB wachsenden chinesischen Einfluss in Asien befürchten. Kim war von US-Präsident Barack Obama für den Chefposten bei der Weltbank nominiert worden.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte betont, sein Land suche eine "koordinierte Entwicklung" mit den anderen multilateralen Finanzinstituten. Die neue Entwicklungsbank stehe allen Ländern offen.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair