Weltbank sieht keine Konkurrenz in neuer asiatischen Entwicklungsbank

Washington - Weltbank-Präsident Jim Yong Kim sieht nach eigenen Angaben keine Konkurrenz in der von China geplanten Asiatischen Infrastrukturinvestment-Bank (AIIB). "Wir begrüßen die AIIB", sagte er am Donnerstag in Washington vor Beginn der gemeinsamen Frühjahrstagung seiner Organisation mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF).

Es gebe in Asien einen enormen Bedarf an Infrastrukturprojekten und die neue Institution könne dabei helfen. Er könne sich sogar eine enge Zusammenarbeit der Weltbank mit der AIIB sowie eine Kofinanzierung von Projekten vorstellen. Noch sei allerdings nicht klar, was die asiatische Bank plane und wie sie arbeiten wolle.

Auch europäische Länder wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien, aber auch Südkorea wollen bei der AIIB mitmachen. Entschiedene Opposition kommt hingegen von den USA, die bei der Weltbank als größter Anteilseigner das Sagen haben und durch die AIIB wachsenden chinesischen Einfluss in Asien befürchten. Kim war von US-Präsident Barack Obama für den Chefposten bei der Weltbank nominiert worden.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte betont, sein Land suche eine "koordinierte Entwicklung" mit den anderen multilateralen Finanzinstituten. Die neue Entwicklungsbank stehe allen Ländern offen.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

Newsticker

Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

Newsticker

Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

Newsticker

Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt