Weltbank erwartet langsameres Wachstum in China

Peking (APA/dpa) - Die Weltbank rechnet in den nächsten zwei Jahren mit einem langsameren Wachstum in China. Mit der erwarteten Verringerung der Verschuldung werde die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde im neuen Jahr um 6,4 Prozent und 2019 um 6,3 Prozent wachsen, sagte die Weltbank am Dienstag in Peking voraus. Die Erwartung für heuer wurde von bisher 6,7 auf 6,8 Prozent Wachstum nach oben korrigiert.

"Vorsichtige Geldpolitik, strengere Kontrolle des Finanzsektors und die anhaltenden Bemühungen der Regierung, die Wirtschaft umzustrukturieren und die Geschwindigkeit der Verschuldung in den Griff zu bekommen, werden das Wachstum voraussichtlich abschwächen", hieß es in einer Mitteilung der Weltbank.

Die Erholung des globalen Handels sei ein wichtiger Faktor gewesen, der die wirtschaftlichen Aktivitäten in diesem Jahr unterstützt habe, stellte die Weltbank fest. Die Zuversicht der Unternehmen habe sich verbessert. Die Arbeitsplatzschaffung sei lebhaft. Der Kapitalabfluss habe sich stabilisiert. Auch habe die chinesische Währung gegenüber dem US-Dollar an Wert zugelegt.

So hatte die Regierung eigentlich 6,5 Prozent oder mehr als Wachstumsziel vorgegeben, während in den ersten drei Quartalen überraschend sogar 6,9 Prozent erreicht worden waren. "Günstige wirtschaftliche Bedingungen machen diese Zeit besonders passend, um weiter makroökonomische Schwachstellen zu verkleinern und Reformen zu verfolgen", sagte Weltbank-Ökonomin Elitza Mileva.

Das Ziel müsse wie von Staats- und Parteichef Xi Jinping auf dem Parteitag im Oktober vorgegeben eine "qualitativ bessere, effizientere, gerechtere und nachhaltigere Entwicklung" sein, sagte Mileva.

Peking (APA/dpa) - Im Handelsstreit mit China bereiten die USA Medienberichten zufolge weitere Strafmaßnahmen vor. Nachdem das Weiße Haus bisher vor allem mit Zöllen auf chinesische Waren drohte, könnten bei Übernahmen von US-Firmen Einschränkungen für chinesische Käufer folgen.
 

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USA wollen China Käufe von Technologiefirmen verbieten

Saarbrücken (APA/dpa) - Das Saarland bringt sich als Fabrik-Standort für den Elektroauto-Hersteller Tesla ins Gespräch. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger (SPD) haben am Montag in einem gemeinsamen Brief an Firmenchef Elon Musk für ihr Bundesland geworben, wie die Staatskanzlei in Saarbrücken mitteilte.
 

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Saarland will Standort von Tesla-Fabrik werden

Buenos Aires (APA/dpa) - Ein Generalstreik hat Argentinien weitgehend lahmgelegt. Öffentliche Transportmittel standen am Montagmorgen still, Airlines hatten ihre Flüge gestrichen, auch Industrie und Handel ruhten größtenteils. Zu dem 24-stündigen Ausstand, der sich gegen die Wirtschaftspolitik des konservativen Präsidenten Mauricio Macri richtet, hatte der Gewerkschaftsdachverband CGT aufgerufen.
 

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