Weltbank will mit Chinas Entwicklungsbank AIIB kooperieren

Die Weltbank will mit der von China initiierten neuen Entwicklungsbank für Asien (AIIB) zusammenarbeiten. Alle würden von einer Allianz profitieren, "besonders die Armen und am stärksten Verwundbaren", sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Dienstag.

Er plane, auf der Frühjahrskonferenz von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in der kommenden Woche Vertreter der chinesischen Regierung zu treffen, um über Kooperationen zu sprechen. In diesem Zusammenhang stellte Kim die gemeinsame Finanzierung von Infrastruktur-Projekten in Aussicht.

Das AIIB-Projekt war im vergangenen Jahr von China aus der Taufe gehoben worden. Ziel der Bank ist es, mehr Investitionen in die Infrastruktur - Straßen, Telekommunikationsnetze und andere Bereiche - nach Asien zu leiten. Bisher war vermutet worden, dass die AIIB in Konkurrenz zur Weltbank und Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) treten könnte, in denen die USA jeweils eine starke Stellung haben.

Die US-Regierung hatte zur Zurückhaltung bei einem Engagement bei der AIIB gemahnt. Trotzdem haben sich bereits mehr als 50 Länder, darunter Deutschland, Großbritannien und Frankreich, der Initiative angeschlossen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma