Weltbank will mit Chinas Entwicklungsbank AIIB kooperieren

Die Weltbank will mit der von China initiierten neuen Entwicklungsbank für Asien (AIIB) zusammenarbeiten. Alle würden von einer Allianz profitieren, "besonders die Armen und am stärksten Verwundbaren", sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Dienstag.

Er plane, auf der Frühjahrskonferenz von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in der kommenden Woche Vertreter der chinesischen Regierung zu treffen, um über Kooperationen zu sprechen. In diesem Zusammenhang stellte Kim die gemeinsame Finanzierung von Infrastruktur-Projekten in Aussicht.

Das AIIB-Projekt war im vergangenen Jahr von China aus der Taufe gehoben worden. Ziel der Bank ist es, mehr Investitionen in die Infrastruktur - Straßen, Telekommunikationsnetze und andere Bereiche - nach Asien zu leiten. Bisher war vermutet worden, dass die AIIB in Konkurrenz zur Weltbank und Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) treten könnte, in denen die USA jeweils eine starke Stellung haben.

Die US-Regierung hatte zur Zurückhaltung bei einem Engagement bei der AIIB gemahnt. Trotzdem haben sich bereits mehr als 50 Länder, darunter Deutschland, Großbritannien und Frankreich, der Initiative angeschlossen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen