Weltbank hilft Argentinien mit Krediten

Buenos Aires/Washington (APA/dpa) - Die Weltbank hat dem krisengeschüttelten Argentinien zwei Hilfskredite im Gesamtvolumen von knapp einer Milliarde Dollar bewilligt. Das teilte die Organisation am Donnerstag mit. "In diesen schwierigen Zeiten bietet die Weltbank Argentinien ihre starke Unterstützung und Solidarität an, speziell den verwundbarsten Menschen dort", sagte der Weltbank-Direktor für Lateinamerika, Jorge Familiar.

"Diese Finanzierung wird diejenigen, die Hilfe am nötigsten haben, davor bewahren, in die Armut zu fallen", betonte er. Die erste Tranche von 500 Millionen Dollar soll helfen, Löcher im argentinischen Budget zu stopfen. Weitere 450 Millionen Dollar fließen in ein Projekt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Damit sollen 250.000 Kinder in Argentinien erreicht werden, die bisher von staatlichen Hilfen ausgeschlossen sind.

Argentinien ist in einer tiefen Wirtschaftskrise und auf Hilfe von außen angewiesen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) - die Schwesterorganisation der Weltbank - hat dem Land insgesamt Hilfen im Umfang von rund 57 Milliarden Dollar bewilligt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte