Welt-Immo-Markt 2016 trotz unsicherer Wirtschaftslage stark erwartet

Wien/Cannes - Trotz der unsicheren Wirtschaftslage wird der globale Immobilienmarkt 2016 stark erwartet. Neue Kapitalquellen, eine ungesättigte Nachfrage und gut verfügbare Kredite sollten das Investmentvolumen um 4 Prozent auf 1.340 Mrd. Dollar (derzeit 1.205 Mrd. Euro) wachsen lassen, erwartet der Immo-Berater Cushman & Wakefield.

2015 ist laut der am Dienstag auf der "Mipim" in Cannes präsentierten Studie das globale Immo-Transaktionsvolumen erstmals seit sechs Jahren gesunken - wenngleich nur um 2 Prozent auf 1,29 Bill. Dollar (1,16 Bill. Euro). Dies spiegle die Stärke der US-Währung und eine nachlassende Investitionstätigkeit in Asien - vor allem bei Handel mit Entwicklungsgrundstücken - wider. Ohne Entwicklungsgrundstücke hätte es global 8 Prozent Plus gegeben.

Überdurchschnittlich stark entwickelten sich Transaktionen von Mehrfamilienhäusern, Hotels und Logistikimmobilien, erklärte das Immo-Beratungsunternehmen am Eröffnungstag der größten europäischen Immobilien-Messe.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia