Welt-Immo-Markt 2016 trotz unsicherer Wirtschaftslage stark erwartet

Wien/Cannes - Trotz der unsicheren Wirtschaftslage wird der globale Immobilienmarkt 2016 stark erwartet. Neue Kapitalquellen, eine ungesättigte Nachfrage und gut verfügbare Kredite sollten das Investmentvolumen um 4 Prozent auf 1.340 Mrd. Dollar (derzeit 1.205 Mrd. Euro) wachsen lassen, erwartet der Immo-Berater Cushman & Wakefield.

2015 ist laut der am Dienstag auf der "Mipim" in Cannes präsentierten Studie das globale Immo-Transaktionsvolumen erstmals seit sechs Jahren gesunken - wenngleich nur um 2 Prozent auf 1,29 Bill. Dollar (1,16 Bill. Euro). Dies spiegle die Stärke der US-Währung und eine nachlassende Investitionstätigkeit in Asien - vor allem bei Handel mit Entwicklungsgrundstücken - wider. Ohne Entwicklungsgrundstücke hätte es global 8 Prozent Plus gegeben.

Überdurchschnittlich stark entwickelten sich Transaktionen von Mehrfamilienhäusern, Hotels und Logistikimmobilien, erklärte das Immo-Beratungsunternehmen am Eröffnungstag der größten europäischen Immobilien-Messe.

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal