Welt-Immo-Markt 2016 trotz unsicherer Wirtschaftslage stark erwartet

Wien/Cannes - Trotz der unsicheren Wirtschaftslage wird der globale Immobilienmarkt 2016 stark erwartet. Neue Kapitalquellen, eine ungesättigte Nachfrage und gut verfügbare Kredite sollten das Investmentvolumen um 4 Prozent auf 1.340 Mrd. Dollar (derzeit 1.205 Mrd. Euro) wachsen lassen, erwartet der Immo-Berater Cushman & Wakefield.

2015 ist laut der am Dienstag auf der "Mipim" in Cannes präsentierten Studie das globale Immo-Transaktionsvolumen erstmals seit sechs Jahren gesunken - wenngleich nur um 2 Prozent auf 1,29 Bill. Dollar (1,16 Bill. Euro). Dies spiegle die Stärke der US-Währung und eine nachlassende Investitionstätigkeit in Asien - vor allem bei Handel mit Entwicklungsgrundstücken - wider. Ohne Entwicklungsgrundstücke hätte es global 8 Prozent Plus gegeben.

Überdurchschnittlich stark entwickelten sich Transaktionen von Mehrfamilienhäusern, Hotels und Logistikimmobilien, erklärte das Immo-Beratungsunternehmen am Eröffnungstag der größten europäischen Immobilien-Messe.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch