Welser Richter Pharma steigerte 2017 Umsatz weiter auf 591 Mio. Euro

Wels (APA) - Der Welser Arzneimittelhändler und -Produzent Richter Pharma AG ist 2017 weiter gewachsen. Der Umsatz stieg von 549 Mio. Euro 2016 auf 591 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ging von 7,2 auf 7,3 Mio. Euro nach oben. Mit 427 Mitarbeitern seien in dem Familienunternehmen so viele wie noch nie beschäftigt, hieß es in den Unterlagen zur Pressekonferenz am Freitag.

2018 sei mit 9 Mio. Euro das größte Investitionsvolumen der Firmengeschichte geplant, erklärte CEO Roland Huemer. Vor allem platzmäßig werde man zulegen. Die 100-prozentige Tochter Pharma Logistik Austria übersiedelt an einen neu angemieteten Standort im Westen von Wels. Das Logistikzentrum Wels-West mit 17.000 Quadratmetern, wovon rund 8.150 Quadratmeter Lager und rund 1.300 Quadratmeter Büros sind, soll Ende des Jahres seinen Betrieb aufnehmen. "Wir vervierfachen damit die Kapazität in Wels und können mittelfristig 50 neue Arbeitsplätze schaffen", meinte der CEO. Die Logistik ist das umsatzmäßig stärkste Standbein bei der Richter Pharma, sie steuerte vergangenes Geschäftsjahr 360 Mio. Euro an Erlösen zum Gesamtumsatz bei.

Auch in den drei anderen Geschäftsfeldern Human, Veterinär und Industrie setze man weiter auf Wachstum: "Auf vier Beinen steht man einfach besser", erklärte Huemer. Das Unternehmen versorgt österreichweit Apotheken, Ärzte mit Hausapotheken und Krankenanstalten mit Arzneimitteln, wobei die Firmenspezialität die patientenindividuelle Zusammenstellung von Medikamenten-Dosierungen (Verblisterung) ist.

Im Veterinär-Bereich ist Richter Pharma nach eigenen Angaben Marktführer im Pharmahandel, aber auch als Produzent von Tiermedikamenten habe man mit 470 eigenen Arzneimittelzulassungen 2017 die höchste Anzahl seit Bestehen erreicht. Man sei zu einem anerkannten "Pharmahersteller im Schmerzmanagement für Klein- und Nutztiere" geworden, so Huemer weiter.

Die Belegschaft ist auf drei Standorte in Wels und einen in Groß Enzersdorf bei Wien verteilt.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

Newsticker

Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

Newsticker

Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu