Welser Großhändler Kellner und Kunz steigerte Umsatz um 8 Prozent

Wels - Der oö. Großhändler Kellner und Kunz AG mit Sitz in Wels hat seinen internationalen Gruppenumsatz 2014 (2013: 161 Mio. Euro) um 8 Prozent auf 174 Mio. Euro gesteigert. In Österreich gab es ein Plus von 7 Prozent auf 134 Mio. Euro, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung am Montag mit. Das Wachstum sei aus neuen Kunden und Geschäften mit innovativen Technologien entstanden.

Die Firma vertreibt Werkzeuge und C-Teile der Eigenmarke RECA sowie anderer hochwertiger Hersteller. Aus der Zentrale in Wels werden 25.000 Firmen mit einem 120.000 Produkte umfassenden Portfolio beliefert. 40 Prozent des Umsatzes kommen von Handwerkern, 60 Prozent aus der Industrie. C-Teile sind der Überbegriff für Werkzeuge, Schrauben, Befestigungstechnik, chemisch technische Produkte oder auch Arbeitsschutzartikel. Ein neuer Verkaufsshop in Wels biete Hand- und Heimwerkern direkten Zugriff auf viele der Werkzeuge und Befestigungstechnik.

Das Unternehmen biete seinen Kunden Versorgungssicherheit mit innovativen Logistik-Konzepten. Vorstandsdirektor Ernst Wiesinger nennt als Beispiel "RFID, ein softwaregestütztes Bestellsystem, das in Echtzeit den Bedarf beim Kunden ermittelt, auf den wir unmittelbar reagieren können". Dabei sei man Vorreiter und darauf baue man auf.

Kellner und Kunz betreibt Standorte in Wels, Wien, Graz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck und besitzt 11 Tochterunternehmen in Osteuropa. Insgesamt sind 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 560 in Österreich. Vergangenes Jahr wurde das Unternehmen als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb mit dem Staatswappen ausgezeichnet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte