Wells-Fargo-Aktien fallen nach von Fed verordnetem Wachstumsstopp

Washington/Frankfurt (APA/Reuters) - Die von der US-Notenbank Fed auferlegte Wachstumsbremse für Wells Fargo hat Anleger in Aufruhr versetzt. Die Aktien des von Skandalen erschütterten Konzerns rutschten am Montag im vorbörslichen US-Handel um acht Prozent auf 59,16 Dollar (47,36 Euro) ab.

Zahlreiche Analysten stuften die Aktien herunter oder senkten ihre Kursziele, nachdem die Fed dem Institut am Freitag vorerst weiteres Wachstum verboten hatte.

Anleger seien weit besser damit beraten, sich Aktien von anderen, größeren Banken in die Depots zu legen, erklärten Analysten der Investmentbank RBC. Sie stuften die Titel auf "underperform" herunter. Die Experten von Morgan Stanley senkten ihr Rating für die Wells-Fargo-Titel auf "underweight". Die Citigroup senkte ihre Einschätzung auf "neutral" von "buy".

Die Fed schreibt Wells Fargo vor, dass die Bilanzsumme erst wieder über das derzeitige Niveau von 1,95 Billionen Dollar steigen darf, wenn sie Unternehmensführung und Kontrollen ausreichend verbessert. Der Finanzkonzern geht nach eigenen Angaben davon aus, dass dies in diesem Jahr den Gewinn mit 300 bis 400 Mio- Dollar belastet.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht