Wells-Fargo-Aktien fallen nach von Fed verordnetem Wachstumsstopp

Washington/Frankfurt (APA/Reuters) - Die von der US-Notenbank Fed auferlegte Wachstumsbremse für Wells Fargo hat Anleger in Aufruhr versetzt. Die Aktien des von Skandalen erschütterten Konzerns rutschten am Montag im vorbörslichen US-Handel um acht Prozent auf 59,16 Dollar (47,36 Euro) ab.

Zahlreiche Analysten stuften die Aktien herunter oder senkten ihre Kursziele, nachdem die Fed dem Institut am Freitag vorerst weiteres Wachstum verboten hatte.

Anleger seien weit besser damit beraten, sich Aktien von anderen, größeren Banken in die Depots zu legen, erklärten Analysten der Investmentbank RBC. Sie stuften die Titel auf "underperform" herunter. Die Experten von Morgan Stanley senkten ihr Rating für die Wells-Fargo-Titel auf "underweight". Die Citigroup senkte ihre Einschätzung auf "neutral" von "buy".

Die Fed schreibt Wells Fargo vor, dass die Bilanzsumme erst wieder über das derzeitige Niveau von 1,95 Billionen Dollar steigen darf, wenn sie Unternehmensführung und Kontrollen ausreichend verbessert. Der Finanzkonzern geht nach eigenen Angaben davon aus, dass dies in diesem Jahr den Gewinn mit 300 bis 400 Mio- Dollar belastet.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los