Wells-Fargo-Aktien fallen nach von Fed verordnetem Wachstumsstopp

Washington/Frankfurt (APA/Reuters) - Die von der US-Notenbank Fed auferlegte Wachstumsbremse für Wells Fargo hat Anleger in Aufruhr versetzt. Die Aktien des von Skandalen erschütterten Konzerns rutschten am Montag im vorbörslichen US-Handel um acht Prozent auf 59,16 Dollar (47,36 Euro) ab.

Zahlreiche Analysten stuften die Aktien herunter oder senkten ihre Kursziele, nachdem die Fed dem Institut am Freitag vorerst weiteres Wachstum verboten hatte.

Anleger seien weit besser damit beraten, sich Aktien von anderen, größeren Banken in die Depots zu legen, erklärten Analysten der Investmentbank RBC. Sie stuften die Titel auf "underperform" herunter. Die Experten von Morgan Stanley senkten ihr Rating für die Wells-Fargo-Titel auf "underweight". Die Citigroup senkte ihre Einschätzung auf "neutral" von "buy".

Die Fed schreibt Wells Fargo vor, dass die Bilanzsumme erst wieder über das derzeitige Niveau von 1,95 Billionen Dollar steigen darf, wenn sie Unternehmensführung und Kontrollen ausreichend verbessert. Der Finanzkonzern geht nach eigenen Angaben davon aus, dass dies in diesem Jahr den Gewinn mit 300 bis 400 Mio- Dollar belastet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte