Weiterhin sehr hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland

Die gute wirtschaftliche Lage und die Flüchtlingskrise sorgen auch im neuen Jahr für eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland. Im Jänner kletterte der Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit (BA), der die Nachfrage nach Arbeitskräften abbildet, auf ein Allzeithoch von 211 Punkten. Im Vergleich zu Dezember stieg der Index um vier Punkte.

Derzeit würden vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen Arbeitskräfte gesucht, erklärte die BA am Montag in Nürnberg. Ebenfalls eine hohe Nachfrage gebe es im Handel. Die Statistiker der Bundesagentur verzeichneten im Jänner zudem einen "stark gestiegenen Arbeitskräftebedarf bei den Unternehmen und Organisationen im Umfeld des Flüchtlingsmanagements". So gebe es viele offene Stellen für Wach- und Sicherheitsleute oder in der öffentlichen Verwaltung.

Zusätzlich wird die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften den Angaben zufolge durch die gute wirtschaftliche Lage und das gestiegene Interesse an Teilzeitbeschäftigung befeuert.

Der Stellenindex beruht auf den bei der BA gemeldeten Jobangeboten in Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der BA-X kontinuierlich nach oben bewegt: Im Jänner 2015 lag er bei 181 Punkten, bis Dezember stieg er auf 207 Punkte.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro