Weiteres Ermittlungsverfahren wegen Mietbetrug an Flüchtlingen

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem weiteren Verfahren gegen den Inhaber der Wiener Firma Aldiar KG. Neben dem laufenden Verfahren wegen Vorwürfen, der Mann habe Wohnungen zu teuer an Flüchtlinge vermietet - dem Tatbestand des Sachwuchers -, liefen auch separate Ermittlungen wegen Betrug, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage der APA.

Allerdings sei bei einem der Vorwürfe, wegen denen wegen Betruges ermittelt werde, die Ermittlungen bereits eingestellt worden. Im Sachwucher-Verfahren wird indes auch gegen die Ehefrau des Inhabers ermittelt, sagte die Sprecherin.

Mitte November war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen zumindest zwei Immobilien-Vermittler wegen mutmaßlicher Ausbeutung von Flüchtlingen ermittelt. In einem Fall soll ein arabischstämmiger Geschäftsmann Wohnungen, die er selbst anmietete, an Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien untervermietet haben. Mehrfach habe er dann Mitzahlungen der Flüchtlinge nicht an die Wohnungsbesitzer weitergegeben - die Schutzsuchenden wurden daraufhin delogiert. In anderen Fällen sollen abgewohnte Immobilien zu überteuerten Preisen untervermietet worden sein.

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