Weiterer Jobabbau bei Opel in Wien-Aspern droht Ende 2019

Wien/Rüsselsheim/Paris (APA) - Im Opel-Werk in Wien-Aspern droht laut einem Zeitungsbericht ein weiterer Stellenabbau. Bis Ende 2019 könnten weitere 600 Arbeitsplätze wegfallen, schreibt der "Kurier" in seiner Dienstag-Ausgabe. Konkrete Informationen dazu hat die Gewerkschaft PRO-GE noch keine, heißt es. Von Opel bzw. der Konzernmutter Peugeot gab es keinen Kommentar.

Erst im April war bekannt geworden, dass zehn Prozent der damals 1.400 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Das, so die Zeitung, dürfte erst der Anfang gewesen sein. Konkret solle nämlich die Produktion des F17-Getriebes ab Oktober 2019 in Aspern eingestellt werden. Das 5-Gang-Getriebe wird seit 1997 hergestellt und kommt etwa in Corsa, Astra oder Adam zum Einsatz. Neu hinzukommen werde zwar ab Oktober das MB6-Sechsgang-Getriebe, das auch in diversen Peugeot-Modellen stecke, doch könnte dieser Neuauftrag den Wegfall des F17-Getriebes personell bei Weitem nicht wettmachen. Zudem solle auch die Produktion von 3-Zylinder- und 4-Zylinder-Benzinmotoren auslaufen.

Als eine Art Gegenleistung für die Ansiedelung der neuen 6-Gang-Getriebe-Fertigung musste die Belegschaft dem Bericht zufolge heuer schon auf zwei Prozent Gehalt verzichten, 2019 sollen die Gehälter abermals um zwei Prozent reduziert werden. Gewerkschafter Toni Steinmetz von der PRO-GE bestätigt laut "Kurier" zwar den Gehaltsverzicht, nicht aber den drohenden Job-Kahlschlag: "Geredet wird viel. Wir haben aber keine Informationen darüber, dass die Produktionslinien im kommenden Jahr stillgelegt werden." Dass sie irgendwann auslaufen würden, sei bekannt und nicht ungewöhnlich. Ob die neue MB6-Fertigung entsprechend ausgebaut werde, um den Personalstand zu halten, sei noch unklar.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen